Urbane Xtopien – Freiräume der Zukunft
Wie kann man Menschen dazu befähigen, sich selbst ein Bild davon zu machen, wie sie sich die Zukunft wünschen? Wie kann man Menschen erleichtern, sich an der Debatte zu beteiligen, wie „wir“ oder künftige Generationen in der Stadt der Zukunft leben wollen – oder auch nicht leben wollen oder sollten? Wie ermutigt man sie, eingeschlagene Pfade in Frage zu stellen und an der Entwicklung und Umsetzung einer großen urbanen Transformation mitzuwirken?
Um einen neuen, sinnstiftenden Diskurs über verschiedenartig mögliche Zukünfte anzustoßen, entwickelten wir in unserem Forschungsprojekt ‚Xtopien‘ als innovative Werkzeuge.
Konkret haben wir Xtopien beispielhaft in Bezug auf den urbanen öffentlichen Raum entwickelt: Innerhalb der Stadt ist der öffentliche Raum eine individuell erfahrbare, erlebbare und damit auch gut vorstellbare Lebenswelt, deren Gestaltung und Nutzung sowie Nutzungsbeschränkungen ausgehandelt werden können. Im öffentlichen Freiraum werden urbane Zukunftsvorstellungen konkret und lebensweltnah. Hier treffen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen aufeinander, kommunizieren und agieren miteinander.
Einige Beispiele für die Interventionen im Forschungsprojekt finden sich hier.
Das Projekt „Urbane Xtopien – Freiräume der Zukunft“ wurde von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen ihres herausragenden Förderprogramms „SPIELRAUM – Urbane Transformation gestalten“ über einen Zeitraum von fast vier Jahren gefördert. Dafür sind wir Xtrem dankbar!